Improvisierter Jazz – Hampel Januar 2016

Liebe Leute, Interessierte an improvisierter Musik + Tanz,

ich habe die Ehre, euch zu unserer ersten Weils-so-schön-ist-machen-wir-weiter-Session einzuladen. Es handelt sich dabei um die informelle und nicht angeleitete Fortsetzung des Workshops mit Gunter Hampel im Januar. Diesmal jedoch eigenständig ohne direkte Workshopleitung.

Stattfinden wird unser erstes Treffen am Donnerstag, den 11.2., um 19 Uhr (bis maximal 22 Uhr) in der Casa Musica, Herzberger Landstraße 2, wo auch der Workshop am Samstag war.

Es gibt mitschriften der angewendeten Methoden im Workshop, die wir anwenden und reflektieren können. Zudem gibt es Videoaufnahmen des Workshops und des Konzertes. Außerdem: Bitte bringt alle so-gut-wie-möglich Instrumente mit!
Falls ihr noch Rückfragen habt, meldet euch gern: jazzhampelgoe16@gmx.de

Beste Grüße, Michael und Robin

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Kulturwissenschaftliche Zugänge zum Improvisierten Jazz – Veranstaltungsreihe
„Kompositionen und deren kreative improvisierte Fortsetzungen mit steter lebendiger Neugestaltung im teamdienlichen Ensemble und Kollektiv-Jazz. Hampels neuesten, ausgezeichneten Entwicklungen der Musik und des Tanzes des 20. und 21. Jahrhunderts. INSTANT COMPOSING. INSTANT CHOREOGRAPHING“
Vom 07.01. bis 21.01.2016 finden im Rahmen der Reihe „Kulturwissenschaftliche Zugänge zum Improvisierten Jazz“ verschiedene Veranstaltungen statt: einen öffentlicher Vortrag, ein 3-tägiger Workshop und ein öffentliches Konzert, sowie eine Lehrveranstaltung. Der Vortrag am 13.01.16 und das Konzert am 16.01.16 sind mit freiem Eintritt. Der Vortrag ist im Ensemble und Solo mit der Musik der Gunter Hampel Music & Dance Improvisation Company. Der Workshop ist für Interessierte, Studierende und MusikerInnen geöffnet. Das Abschlusskonzert wird Jazzimprovisation in den Diszplinen der Musik und des Tanzes darbieten.
Mittwoch 13.01.16 Vortrag & Praxis  „2016: Die Rolle des kreativ-spirituellen Musikers als improvisierender Jazz-Instrumentalisten“
18.15 Uhr im T02 Theologicum (Zentralcampus, Platz der Göttinger Sieben)
Donnerstag 14.01.16 bis Samstag 16.01.16 Musikworkshop 11-16 Uhr
Mail an jazzhampelgoe16@gmx.de oder Erscheinen am 14.01.16 um 11 Uhr im „Clubraum5“ des Studentenwerk (Zentralmensa Kellergeschoss, Platz der Göttinger Sieben)
Samstag 16.01.16 Abschlusskonzert 20 Uhr im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Göttingen (Kurze-Geismar-Strasse 1)
–>genauere Informationen: DO-DO 07.-21.01.16 – Lehrveranstaltung mit M.A. Gerlinde Feller
HampelFront

Die Company besteht aus Gunter Hampel (Multiinstrumentalist, Komponist), Cavana Lee-Hampel (Gesang), Bernd Oezsevim (Schlagzeug, Percussion) und Danilo Cardoso (Tanz, Choreografie).
Dabei ist Gunter Hampel Träger des Bundesverdienstkreuz für sein sozio-kulturelles Engagement durch Musik-Workshops für Kinder- und Jugendliche; u.A. des Deutschen Jazzpreises; ist Komponist, Arrangeur, Flötist, Bassklarinettist und in den USA & Europa ausgezeichneter Jazz-Vibrafonist. Die Company führt seit vielen Jahren verschiedenste Formen von Workshops durch und setzt dabei auf erprobte Methoden und Konzepte und jangjährige Erfahrung.

Die Reihe wurde vom Ideenwettwerb „Kreativität im Studium“ der Universität Göttingen prämiert und gefördert. In Kooperation mit dem Studentenwerk Kultur, Junges Theater, Musikwissenschaftliches Institut, Casa Musica, KulturKollektiv, M. Schlorke und M.Weimann.

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VORTRAG

Mittwoch 13.01.16 Vortrag & künstlerische Praxis  
„2016: Die Rolle des kreativ-spirituellen Musikers als improvisierender Jazz-Instrumentalisten“
18.15 Uhr im T02 Theologicum Kellergeschoss (Zentralcampus, Platz der Göttinger Sieben)

 

Der Vortrag am 13.01.16 und das Konzert am 16.01.16 sind öffentlich zugänglich. Der Vortrag ist im Ensemble und Solo mit der Musik von Gunter Hampel und seiner Music & Dance Improvisation Company.

Ein kleiner Vorgeschmack:

„Es geht um Jazz.
Es geht um Kunst.
Es geht vor allem um die Musik,
die man „authentisch“ aus der Entwicklung der Musik schöpft:
aus der abendländlichen europäischen, notierten klassischen Musik, der Improvisation im Kollektiv und der traditionellen afro-amerikanischen Musik. Diese wurde von Generation zu Generation durch Rituale und Persönliches weitergeben und überliefert. Diese stellen über Jahrtausende sich erneuernde Rituale dar.
Es geht um den in den  USA entstandenen Jazz zwischen Louis Armstrong, Duke Ellington, Charles Mingus und Thelonious Monk. Eric Dolphy, Ornette Coleman, John Coltrane, Sun Ra und Gunter Hampels Generation der 60er Jahre und derer gemachten Erneuerung des Jazz.

 

Die Zeitgenossen wie Erich Dolphy, Marion Brown, Steve McCall, Jeanne Lee, Anthony Braxton, Don Cherry, Sunny Murray, u.v.a. lebten seit 1969 in New York und hoben dies aus der Taufe, erneuerten den entwickelten den Jazz weiter. Es geht um Einzel-Erfindungen und Kollektiv-Musik, um Komponieren und Improvisieren. Um Solo, Duo, Trio, Quartett, Quintett etc. bis zur BigBand und mehreren Orchestern gleichzeitig. Das ist stattfindende Einzel-Leistungen und  Solo-Gestaltung, sowie kollektive Gestaltung.

 

Es geht auch um die Kulturgüter die in der Jazz-Musik eingeprägt sind:
die beteiligten europäischen, afrikanischen, asiatischen, südamerikanischen oder nordamerikanischen Kulturentwicklungen.
Es geht um Jazz als Weltmusik.
Es geht um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des menschlichen Kreativ- und Erfindungsgeistes und den „Spirit“. Auch geht es um unsere Musikinstrumente aus der klassischen Musik, den Orchestern, wie den Instrumenten aus allen Ländern der Erde, die in den Ritualen durch die Zeit entwickelt wurden.
Es geht um das Erbe und Weiterentwicklung:
Die in der Jazz-Improvisation innewohnenden Kulturgüter und Rhythmen der Kontinente, was als Musik verstanden werden kann, die aus fließenden Einheiten besteht.

 

Es geht um Hampels eigenständige Entwicklung als Komponist und Multi-Instrumentalist und Bandleader. „Instant composing“ und „instant improvisieren“ in Team-Arbeit.
Unvorstellbarer und vorstellbarer musikalische Prozesse in der der Einzelne Teilnehmer der Schöpfer ist: im Kontrast zur europäischen klassischen Musik in der es um Werktreue, dem Nachspielen und dem Folgen von Prinzipien geht.
Hampel hat als Europäer in den USA und Europa und weltweit mit seinen Kompositionen und deren Improvisationsstrukturen für Furore gesorgt.
Dabei ist ein großes Repertoire an Kompositionen zwischen 1953 bis 2o16 entstanden, welches weltweit gespielt und als Vorlagen benutzt wird.

 

Hampel hat den Workshops, welcher auch vom 14. bis 16.01.16 an der Georgia Augusta stattfindet, in den USA, Südamerika, Afrika und Asien mit großem Erfolg geleistet.  Seit 1972 ist er auch im Auftrag der Bundesregierung eingesetzt und erschuf Workshops und Musik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und setzte diese weltweit ein:

 

eigenständiges Eingeben von Ideen durch Musik, Spiel, Tanz, Bewegung und Spass. Das gemeinsame Improvisieren im Ensemble, in welchem jeder Teilnehmer erlernt wie man als Einzelner sowie im Kollektiv Bewusstsein schafft (ähnlich wie in Teamsportarten).
Es geht um den Austausch und das Zusammenspiel der Musiker untereinander.
Es geht um Klänge und deren Ergänzung bzw. Verwerfung und Erneuerung.
Es geht um Bewegungen und Ausdrucksformen: von afrikanischen Ritualtanz, von Capoeira bis klassisches Ballett und natürlich auch Modern Dance.
Weil Musik eine Sprache ist. Sie kommuniziert auf allen Ebenen mit sich selbst, miteinander und durcheinander – bis zur Ekstase.
Weil Musik die Sprache der Schöpfung ist. (Gunter Hampel 2016)“

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WORKSHOP

Musik-Workshop für Interessierte, Studierende & MusikerInnen
3 Tage: Do14./ Fr15./ Sa16.01. immer 11Uhr bis ca. 15Uhr
Der Workshop steht offen für AnfängerInnen und Musikschaffende. Hampel und die 3 weiteren MusikerInnen werden Methoden zur musikalischen Aktivierung, Interaktion und Komposition mit den TeilnehmerInnen anwenden.
Für TEILNAHME oder Fragen bitten wir um eine MAIL an jazzhampelgoe16@gmx.de
oder ERSCHEINEN am ersten Workshoptag:
Donnerstag 14.01.16 um 11 Uhr im „Clubraum 5“
im Kellergeschoss der Zentralmensa, Platz der Göttinger 7.
Der Workshop findet mit Gunter Hampel (Percussion und Blasinstrumente), Cavana Lee-Hampel (Gesang), Bernd Oezsevim (Percussion) und Danilo Cardoso (Tanz) statt. Neben unseren vorhandenen Percussions, können gern eigene Percussion- oder andere Instrumente mitgebracht werden.
Kurzbeschreibung des Workshop: „Jazzavantgardist Gunter Hampel und MitstreiterInnen setzen in Workshops -der Music & Dance Improvisation Company- Prinzipien an den pädagogischen Standards der interkulturellen Handlungsfähigkeit und Inklusion um: Gruppenstrukturen, die gleichzeitig kollektive Handlungskompetenzen stärken sowie die selbstautonomische Entfaltung des Lernenden.“
(Didaktisches Flugblatt Music & Dance Improvisation Company)
Für sein Engagement im sozial-kulturellen Bereich, insbesondere Workshops für Kinder und Jugendliche seit den 70er Jahren erhielt er u.A. das Bundesverdienstkreuz und den Deutschen Jazzpreis. http://gunterhampelmusic.de/
Nach dem Auftakt des Workshops kann sich die nächsten Tage zusätzlich auf die Probebühne JT (Mauerstraße), einen Raum in der Innenstadt (Weender Strasse) und am Samstag das „Casa Musica“ (Herzberger Landstrasse) aufgeteilt werden. Wie dies genau passiert vonstatten gehen wird, klärt sich am ersten Workshoptag, nachdem die TeilnehmerInnen und AnleiterInnen ihr Interessenlagen und Vorstellungen ausgetauscht haben.
Das Konzept für die Lehrveranstaltung und flankierende Veranstaltungen wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbes „Kreativität im Studium“ der Universität Göttingen ausgezeichnet und finanziell gefördert. In Kooperation mit dem Studentenwerk Kultur, Junges Theater, Musikwissenschaftliches Institut, Casa Musica, KulturKollektiv, M. Schlorke und M.Weimann.
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ABSCHLUSSKONZERT

Samstag 16.01.16 Abschlusskonzert
20 Uhr im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Göttingen (Kurze-Geismar-Strasse 1, gegenüber Volksbank)

 

Das Abschlusskonzert mit der Gunter Hampel Music & Dance Improvisation Company wird höchste Jazzimprovisation an den „Konventionsgrenzen“ der Musik und des Tanzes darbieten.

 

Das Konzert hat freien Eintritt. Der Raum bietet 40 Sitzplätzen und weitere Stehplätze.

 

Die Company besteht aus Gunter Hampel (Multiinstrumentalist, Komponist), Cavana Lee-Hampel (Gesang), Bernd Oezsevim (Schlagzeug, Percussion) und Danilo Cardoso (Tanz, Choreografie). Dabei ist Gunter Hampel Würdenträger des Bundesverdienstkreuz, Deutschen Jazzpreises; ist Komponist, Arrangeur, Flötist, Bassklarinettist und in den USA & Europa ausgezeichneter Jazz-Vibrafonist.

 

 

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LEHRVERANSTALTUNG

Donnerstag 07.01.2016 – Organisatorisches Vorgespräch – 14 bis 16Uhr – VG 3.103 (Verfügungsgebäude)

Dienstag 12.01.2016 – Wissenschaftliches Vorgespräch – 14 bis 18Uhr – KWZ 3.701 (Kulturwissenschaftliches Zentrum)

 Dienstag 19.01.2016 – Wissenschaftliches Nachgespräch – 14 bis 16Uhr Oec 1.165 (Oeconomicum) & 16 bis 18Uhr VG 3.102 (Verfügungsgebäude)
Donnerstag 21.01.2016 – Organisatorisches Nachgespräch – 14 bis 16Uhr – VG 3.103 (Verfügungsgebäude)
SK.Mus.32: Forschendes Lernen: Individuelles Theoriemodul II
Teilmodul B.KAEE.10: Praktikum und Exkursion
„Kultur- und Musikwissenschaftliche Zugänge zum Improvisierten Jazz“
Im UniVZ: Klick!
Die Lehrveranstaltung und der Workshop hängen inhaltlich zusammen, können aber auch einzeln besucht werden. In der Lehrveranstaltung können Credits erarbeitet werden. Jedoch dürften auch einfach Interessierte daran teilnehmen!
Für die Lehrveranstaltungbitten wir um Teilnahme am Vorgespräch am Donnerstag den 07.01.16 um 14Uhr im Verfügungsgebäude des Zentralcampus VG 3.103.
Für den Workshop bitte wir um Teilnahme am ersten Workshoptag Donnerstag den 14.01.16 um 11Uhr im Kellergeschoss des ZMensafoyers auf dem Zentralcampus im „Clubraum5“ des Studentenwerk Göttingen.
Kurzbeschreibung Lehrveranstaltung (UniVZ): „Die Lehrveranstaltung umfasst einen dreitätigen Workshop mit dem Jazzmusiker Gunter Hampel, sowie eine wissenschaftliche Einbettung vor und nach dem Workshop. Während die sinnliche und körperliche Erfahrung von Raum, Zeitlichkeit und Klang als zentrale Momente musikalischen Erfahrens im Zentrum des praxisorientierten Workshops stehen, werden in dem begleitenden Seminar anhand theoretischer Texte zentrale Begriffe wie „Kreativität“ und „Improvisation“ kultur- und musikwissenschaftlich hinterfragt. Ziel ist es dabei, einen Bezug zwischen den theorie- und praxisbasierten Herangehensweisen herzustellen – die Grenzen, aber auch die Potentiale des jeweiligen Ansatzes nachzuvollziehen. Die Veranstaltung wird für B.A.-Studierende der Musikwissenschaft sowie der KAEE angeboten.“

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BEI FRAGEN ODER INTERESSE AN WORKSHOP MAIL AN JAZZHAMPELGOE16@GMX.DE

Termine:                                                         

Do 07.01.16 – 14Uhr:
Organisatorisches Vorgespräch für InteressentInnen des Moduls SK.Mus.32.2 und B.KAEE.10
Raum: VG 3.103 (Verfügungsgebäude)

 

Di 12.01.16 – 14Uhr:
Wissenschaftliche Vorbesprechung mit Gerlinde Feller
Raum: KWZ 3.701 (Kulturwissenschaftliches Zentrum)

 

Mi 13.01.16 – 18.15Uhr:
Vortrag von Gunter Hampel
Raum: T 02 (Theologicum Kellergeschoss, Platz der Göttinger 7))

 

Do, Fr, Sa 14.-16.01.16 – 11-16Uhr:
jeweils ganztägiger Workshop
Räume: 1.Treffpunkt Clubraum 5 (Kellergeschoss Zentralmensa), dann verteilt auf Probebühne JT (Mauerstraße), Raum in Innenstadt (Weender Strasse) und am Samstag Casa Musica (Herzberger Landstrasse)

 

Sa 16.01.16 – 20Uhr:
Abschlusskonzert mit der Gunter Hampel Music & Dance Improvisation Company
Raum: Musikwissenschafliches Seminar (Kurze-Geismar-Strasse 1)

 

Di 19.01.16 – 14-16 Uhr:
Wissenschaftliches Nachgespräch mit Gerlinde Feller
Raum: Oec 1.165 (Oeconomicum)
Di 19.01.16 – 16-18 Uhr:
Wissenschaftliches Nachgespräch mit Gerlinde Feller
Raum: VG 3.102 (Verfügungsgebäude)

 

Do 21.01.16 – 14Uhr:
Organisatorisches Nachgespräch für Prüfungsleistungen
Raum: VG 3.103 (Verfügungsgebäude)

 

 

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